Mediation/Peer Mediation Drucken E-Mail

 

 

Mediation ...

 ... ist eine außergerichtliche Hilfe zur Lösung von Konflikten

... bedeutet einvernehmliche, faire Konfliktregelung

... ist freiwillig und vertraulich

... beendet langwierigen Streit

... führt zu Vereinbarungen zwischen den KonfliktpartnerInnen

... schafft eine neue Gesprächsbasis für die Zukunft

 

MediatorInnen vermitteln als neutrale Dritte in Konflikten, um eine für beide Parteien
zufriedenstellende Lösung zu finden!

 

Zielgruppe:

Für Menschen in Konflikten die bereit sind, faire Lösungen zu finden und sich wünschen,

ohne Feindschaft miteinander umzugehen.

 

Wann hilft Mediation?

  • Scheidung und Trennung
  • Obsorge und Besuchsrechtsregelung
  • Vermögensaufteilung
  • Nachbarschaftsstreitigkeiten
  • Schulische Konflikte
  • Mietstreitigkeiten
  • Konflikte am Arbeitsplatz
  • Umweltverfahren

 

Schritte der Mediation:

 …Information über die Regelung der Mediation

…sammeln der vorhandenen Streitpunkte

…Klärung der Bedürfnisse und Lösungswünsche

…verhandeln und Einigung

…Schriftliche Gestaltung und Abschluss, ev. rechtliche Prüfung der Vereinbarung

 

Mediation erfordert durchschnittlich fünf Gespräche, bei denen beide Konfliktpartner anwesend sind.

 

Was bringt Mediation?

Sie bestimmen selbst über Ihre Zukunft

Sie wahren Ihre Interessen

Sie sparen Zeit und Geld


Dauer und Kosten auf Anfrage

 

 

Peer Mediation

Schon in der Schule kommen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen
Erfahrungen, Einstellungen und Verhaltensweisen zusammen.

 

Peer-Mediation in Schulen bedeutet die Vermittlung bei Konflikten mit und unter etwa gleichaltrigen Jugendlichen. Die Peer-Mediation basiert auf der Erfahrung, dass die Konfliktregelung durch (ältere) Mitschüler/innen von den Streitparteien oft besser angenommen wird als das Eingreifen von Erwachsenen. Peer Mediation bietet den Kindern und Jugendlichen daher die Möglichkeit, konstruktiven Umgang mit Auseinandersetzungen und Konflikten methodisch zu lernen und im Sinne von learning by doing dies zu erproben.

 

Die Peer-Mediation stellt einen wichtigen Baustein zur Gewaltprävention an Schulen dar.

 

Ein Beispiel aus unserem Arbeitsalltag

 peermediation 01
 

Ein Ausbildungsweg mit einem Rucksack voll Ideen

 

Unter der fachlichen Leitung von Mag. (FH) Marion Schwab bildete das Institut ko.m.m mit dem Trainerinnenteam: Mag. Elisabeth Birklhuber, DI Birgitta Loucky-Reisner und Helga Scholler im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2009 im Auftrag der Beratungsstelle Fair - Amstetten je eine Gruppe VolksschülerInnen und HauptschülerInnen zu StreitschlichterInnen aus.

 

Dem Institut ko.m.m standen dazu jeweils 20 Unterrichtseinheiten für jede Gruppe zur Verfügung. In Blöcken von vier bis fünf Einheiten wurde mit den SchülerInnen in ihrer Freizeit gearbeitet.
Das Interesse der Kinder und Jugendlichen war groß, sie meldeten sich freiwillig und mussten teilweise ausgewählt werden, da sich zu viele für diese Aufgabe meldeten.
14 VolksschülerInnen im Alter von 9-10 Jahren und 20 Hauptschüler im Alter von 11-15 Jahren waren letztendlich mit viel Begeisterung dabei. An vier Wochenenden setzten sich die angehenden StreitschlichterInnen mit den unterschiedlichsten Themen auseinander – alles Notwendigkeiten um zukünftig MitschülerInnen beim Lösungen finden für ihre Konflikte zu unterstützen.
Die Volksschulkinder lernten Konrad kennen. Er hatte einen großen Rucksack in den er bei jedem Modul neues Streitschlichter-Wissen ein- und auspackte.

Die HauptschülerInnen beschritten  gemeinsam einen Ausbildungsweg, auf dem sie Schritt für Schritt Neues zum Thema Streitschlichtung erfahren konnten.
Wichtig war, dass sich die TeilnehmerInnen auch als Gruppe kennen lernten, um diese für ihre spätere Arbeit als Ressource zu haben.

Die Haltung der Allparteilichkeit einzunehmen ist eine emotionale und soziale Leistung, selbst für erwachsene MediatorInnen. Um diese einzuüben wurden persönliche, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede, spielerisch aufgezeigt, wahrgenommen und reflektiert.


Theoretisches Wissen vermittelt zu bekommen, war den Kindern sehr vertraut, da wurde auch vieles gut gemerkt, die Herausforderung war es dann, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Vor allem die Volksschulkinder hatten damit ihre liebe Not, der sie tapfer standhielten. Bei allem kamen der Spaß und die Freude am gemeinsamen Miteinander nie zu kurz und  auch  für das leibliche Wohl wurde von der Gastgeberin FAIR  liebevoll gesorgt.
In diesem Sinne wurden die Möglichkeiten und Grenzen der Kinder und auch der Methode  in der Abschlussveranstaltung auch an die vielen interessierten PädagogInnen weitergegeben.

Die Freiwilligkeit muss immer gewahrt bleiben. Streitschlichtung kann nur empfohlen, nicht befohlen werden.


Ein spannendes Projekt, bei dem neben den Kindern und Jugendlichen auch die Trainerinnen viel lernen durften. (Elisabeth Birklhuber)

Dauer und Kosten Peer-Mediation: auf Anfrage

 

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